Jahresbericht 2017 des Arbeitskreises für familien-historische Forschung der von Veltheim/von Felten-Sippen

Tätigkeitsbericht 2017 Kurzfassung

 

Pflege des Netzwerkes und Besuche historisch relevanter Orte: Schloss Wildenstein (Führung), Stift Schönenwerdt (Führung). Austausch mit Fachkräften zwecks Publikation zweier Veltheimer Studien. Zusammenkunft im Hirschen Obererlinsbach über das Thema: Wie komme ich zu (m)einem Stammbaum?

 

Forschung: Abschluss der Studie „Die Edelfreien von Veltheim 1020-1520, ein Geschlecht bewegt sich zwischen Aare und Elbe“. Fortsetzung der Arbeiten zur Biographie Buccos von Veltheim 1028-1088, Bischof von Halberstadt.

Ausblick: Was machen wir mit dem 1'000sten Jubiläumsjahr der von Veltheim/von Felten 1020-2020?

 

Neues Forschungsprojekt: Es geht ums Sammeln von Geschichten im Umkreis der Sippe aus der frühen Neuzeit (1492-1789) und der Neuzeit. Ein Beispiel: Josef von Veltheim (so geschrieben), Müller und Kreuzwirt in Obererlinsbach, will 1808 als Vertreter des Niederamts nicht zu Napoleon nach Paris reisen, um dort die Mediationsakte zu fassen.

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von Felten/von Veltheim Familien-Geschichtsrunde im Hirschen Obererlinsbach 2. September 2017

 

Schwerpunktthema dieses Nachmittags war der Stammbaum als Geschichtsbild der Familienentwicklungen. Vorgestellt wurden der Hirschen-Stammbaum und der Otto-Stammbaum. Dabei tauchte auch das Problem der Fortführung eines Stammbaumes auf. Im Verlaufe der Diskussion äusserte Elsbeth vom Hirschen ihre Bereitschaft, ihren umfangreichen Stammbaum zum Kopieren zur Verfügung zu stellen. Markus von der Papeterie in Niedergösgen sieht die Möglichkeit die entsprechenden Kopien gegen einen Unkostenbeitrag herzustellen. Anhand des Otto-Stammbaumes schilderte Rolf, wie anspruchsvoll die saubere Erarbeitung der Grunddaten ist, denn für das 17., 18. und 19. Jahrhundert müssen sie in den Pfarrbüchern des solothurnischen Staatsarchivs gesucht werden. Was die angepriesenen digitalen Genealogie-Programme betrifft, sind sie nur so gut wie die Daten, die man einspeist. Doch ein Stammbaum kann auch ein kleines Kunstwerk werden.

 

Bei diesem Treffen gab es Rückmeldungen zum Arbeitskreis und namentlich zur Homepage, Zuspruch auch für die laufende Mittelalterforschung. Es wurde erneut zur Kenntnis gebracht, dass 2020 als Jubiläumsjahr betrachtet werden könne, denn 1020 ist mit Odilo, Herr von Veltheim, zum ersten Mal – so viel man heute weiss – ein Veltheimer aktenkundig geworden.

 

Wir freuen uns über jede Rückmeldung und grüssen freundlich

 

 

Hans von Felten, Köniz